heise: Online-Netzwerke sollen "Hausrecht" gegen Nazis nutzen

jugendschutz.net

Im Kampf gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus im Netz hat Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner (CSU) die Betreiber von Sozialen Netzwerken ermutigt, ihr "Hausrecht" zu nutzen und Nazis auszusperren. "Mit dem Hausrecht haben sie geeignete Mittel in der Hand", sagte die Ministerin am Montag in Berlin zum Start der Kampagne "Netz gegen Nazis".

Die Aktion wird von über 20 großen und kleinen Netzwerken, darunter die VZ-Netzgruppe, MySpace, Wer-kennt-wen und Google unterstützt. Auf der Liste der Unterstützer fehlt das größte internationale Netzwerk Facebook. Ein Sprecher des US-Unternehmens begrüßte jedoch am Montag die Initiative "Netz gegen Nazis". "Wir freuen uns auf eine Kooperation in der Zukunft. Momentan ist unser Unternehmen in Deutschland allerdings noch im Aufbau."