taz.de: Pädophilenjagd als Werbetrick

jugendschutz.net

Eine schleswig-holsteinische Zeitung stellte einen "Pädophilen-Jäger" vor und übersah, dass der Kontakte zur rechtsradikalen Szene pflegt. Die feierte den Artikel als gelungenen Medien-Coup. [...] In letzter Zeit instrumentalisierten NPD und Kameradschaften immer wieder die Ängste vor sexuellen Straftätern und gerierten sich als jene, die sich kümmerten. Sie protestierten vor Wohnungen von vermeintlichen Tätern, marschtieren auf in Städten, wo es zu pädophilen Vorfällen kam und verteilten Flugschriften - auch in Rendsburg. In machen Gemeinden hielten Anwohner die NPD-Transparente "Todesstrafe für Kinderschänder" mit fest.