pro-medienmagazin.de: Studie - Facebook hilft Jugendlichen

jugendschutz.net

Soziale Netzwerke können Jugendlichen bei ihrer Selbstfindung helfen. Dies zeigt eine Studie unter israelischen Schüler, die zwischen positiver und negativer Internetnutzung unterscheidet. [...]

Die Ergebnisse zeigen, dass das aktuelle Verständnis von "Internetsucht" überdacht werden muss. Bisher bezeichnen Psychiater jemanden als internetsüchtig, der mehr als 38 Stunden wöchentlich im Internet verbringt. Auf viele Jugendliche, die an der Studie teilnahmen, trifft diese Definition zu. Israelaschvili sagte, es gebe zwei Arten von jungen "Internetsüchtigen": "Die erste Gruppe besteht aus Jugendlichen, die wirklich abhängig sind. Sie missbrauchen das Internet mit Dingen wie Onlinespiele, Glücksspiel oder pornographischen Webseiten. Damit isolieren sie sich von ihrer Umwelt. Die andere Gruppe nutzt das Internet als Hilfe, um ihre eigene Identität und ihren Platz in der Welt zu finden. Diese Jugendlichen nutzen tendenziell die sozialen Netzwerke und sammeln Informationen, zum Beispiel über News-Seiten oder Twitter."