kurier.at: Küssel plante 'völkischen Staat'

jugendschutz.net

Michael Dohr verteidigt Neonazi Gottfried Küssel vor Gericht. Küssel gilt als Hintermann von zwei Neonazi-Websites. [...] Der Staatsanwalt in seiner Anklage: Mit beiden Homepages habe man der Neonazi-Szene "ein Sprachrohr" gegeben, versuchte "Aufruhrstimmung" zu erzeugen, um die "verfassungsmäßige Ordnung sowie die innere Sicherheit" zu untergraben. Ziel sei es gewesen, Neonazis anzuwerben und aufzufordern, für eine "völkische Staatsverfassung (...) aktiv zu werden". Es gab auch Aufrufe zu "einschlägigen Handlungen", heißt es. Die Homepages hatten immerhin rund 7000 Besucher.