zeit.de: Spur von Nazi-Hetzseite führt nach Schweden

jugendschutz.net

Nach Kritik an den Behörden wegen mangelnden Schutzes für Nazigegner, ist am Mittwoch im Verfassungsschutzausschuss des Berliner Abgeordnetenhauses über die Bedrohung durch Rechtsextreme gesprochen worden. Seit Monaten werden auf einer in einschlägigen Kreisen bekannten Neonaziseite im Internet rund hundert Personen als "Feinde" geführt. Ein Sprecher von Innensenator Frank Henkel (CDU) sagte nach der Ausschusssitzung, alle zuständigen Stellen hätten das Problem im Blick. Der Justizverwaltung zufolge handelt es sich um "die zentrale Internetplattform des aktionsorientierten Rechtsextremismus" in Berlin. Die rechte Internetplattform wird unter anderem über Rechner in den USA bereitgestellt. Auf der Seite selbst wird eine schwedische Firma als verantwortlicher Kontakt genannt.