derstandard.at: Facebook lässt Fristen der irischen Datenschutzbehörde verstreichen

jugendschutz.net

Nachdem Studenten aus Wien insgesamt 22 Anzeigen bei der irischen Datenschutzbehörde gegen Facebook eingebracht haben, hat die irische Datenschutzhörde einen von vielen Seiten stark kritisierten Bericht vorgelegt, der Facebook einige Fristen für Nachbesserungen der Nutzungsbedingungen vorgegeben hat. Allerdings hat das soziale Netzwerk bereits einige Fristen verstreichen lassen.

Bis 31. März sollte Facebook beispielsweise weltweit seine Datenschutzrichtlinie anpassen, allerdings ist das nicht geschehen. In Gesprächen mit europe-v-facebook hat die irische Datenschutzbehörde mitgeteilt, dass man hofft bis Ende April eine Lösung zu finden. Bisher sieht die Behörde von Strafen gegen das soziale Netzwerk ab.

Mittlerweile haben weltweit 40.000 Nutzer mit der Anleitung von europe-v-facebook eine Anfrage auf ihre gespeicherten Daten an Facebook gestellt. Bisher soll aber kein Nutzer Auskunft erhalten haben, sondern wurden auf ein "Download Tool" verweisen. Dort kann man aber nur einen Teil der gespeicherten Datensätze herunterladen. Bis Ende Juli 2012 gab die irische Behörde Facebook Zeit 38 der insgesamt 84 Datensätze zur Verfügung zu stellen.