Aktuelle Meldungen zum Jugendschutz in TelemedienHier stehen die letzten 30 News, ältere finden Sie im Archiv.
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| 10.03.2010 | Welt: Winnenden - Amoklauf war nicht im Internet angekündigt
Ein Jahr nach dem Amoklauf von Winnenden und Wendlingen steht fest: Tim K. hat seine Tat nicht im Internet angekündigt. Zu diesem Ergebnis kommen die Ermittlungsbehörden nach Auswertung der Daten eines Web-Servers in den USA.
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| 09.03.2010 | icenews.is: Finnish website calls for politician and immigrant murders
An online hate website calling for the murder of immigrants and leading national politicians is under scrutiny from the Finnish National Bureau of Investigation, with early intelligence revealing that the Finnish-language site is administered by a notorious American neo-Nazi [...] The website is registered under the name of American Gary Lauck, a leading neo-Nazi who rose to prominence in the 1980s and 1990s for his role in the smuggling of neo-Nazi literature from the US into Europe.
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| 07.03.2010 | stern.de: Kinderpornografie im Internet - ein Opfer schlägt zurück
Als Kind wurde die US-Amerikanerin "Amy" von ihrem Onkel sexuell missbraucht. Die Bilder der Tat gehören zu den am weitesten im Internet verbreiteten Kinderpornos. Das Opfer, inzwischen erwachsen, verklagt jetzt hunderte Menschen auf Schadenersatz, die sich die Bilder angeguckt haben.
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| 05.03.2010 | kurier.at: Rassismus im Online-Netzwerk nimmt zu
Die "KZ-Sympathisanten" sind nicht die einzige Fangruppe mit braunem Background, die auf Facebook ihr Unwesen treibt. Kürzlich gab es eine Adolf-Hitler-Fangroup ("we are hitler soldiers"). Die Gruppe fand mehr als 3000 Unterstützer. Im Jänner forderte eine Facebook-Gruppe die "Wiedereinführung der Todesstrafe und Gaskammer" und fand damit bei etwa 500 Personen Unterstützung. Nach massiven Beschwerden von österreichischen Facebook-Nutzern wurde sie einige Tage nach Auftauchen gelöscht.
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| 04.03.2010 | stern.de: Was Eltern beachten sollten - Die Gefahren sozialer Netzwerke
Je mehr Kontakte man in sozialen Netzwerken hat, desto besser. Das ist unter Jugendlichen mittlerweile zu einem Sport geworden - auch für die 15-jährige Carolin. Doch nicht jeden bestätigten Kontakt kennt das Mädchen persönlich. Sie weiß somit nicht, wer hinter der vermeintlichen Identität steckt. Und trotz vieler Warnungen ihrer Mutter hat Carolin auch ihre Telefonnummer in den Netzwerken veröffentlicht. Sie hat sich nichts dabei gedacht, bis sie eines Nachts Drohanrufe bekam. Kein Einzelfall: Viele Nutzer gehen in sozialen Netzwerken sorglos mit persönlichen Daten um.
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| 04.03.2010 | heise: Grundzüge der Internet-Kommission des Bundestags stehen
Die Bundestagsfraktionen von CDU/CSU, SPD, FDP und die Grünen haben sich auf einen gemeinsamen Antrag zur Einsetzung einer Enquete-Kommission "Internet und digitale Gesellschaft" geeinigt. [...]
Zentrale Rollen sollen Themen wie Verbraucher- und Datenschutz, Urheber- sowie Jugendschutz, die Erhaltung und Sicherung von Medien- und Meinungsfreiheit, umweltverträgliche IT, Netzneutralität, Anonymität, E-Demokratie und Rechtssicherheit im elektronischen Handel spielen.
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| 04.03.2010 | Hannoversche Allgemeine: Neuer Alarmknopf gegen Kinderpornos
[...] Niedersachsens Innenminister Uwe Schünemann (CDU) hat am Mittwoch auf der CeBIT den sogenannten "White IT-Button" vorgestellt. [...]
Mit dem neuen Zusatzprogramm ("Add-On") für den Browser können Surfer verdächtige Seiten melden, wenn sie auf kinderpornografisches Material stoßen. Der zusätzliche Knopf steht seit Mittwoch kostenlos zum Herunterladen bereit. [...]
Auf Knopfdruck sollen die Hinweise mit Hilfe des "White IT Button" automatisch und anonym an die eco-Beschwerdestelle weitergeleitet und dort geprüft werden. Wenn die fraglichen Server im Ausland stehen, was eher die Regel ist, soll das weltweite Netzwerk "Inhope", der Dachverband von Internet-Beschwerdestellen für illegale IT-Inhalte, in dem jeweiligen Land für eine Anzeige bei Strafverfolgungsbehörden sorgen.
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| 02.03.2010 | spiegel.de: Grundsatzurteil - Vorratsdatenspeicherung verstößt gegen Verfassung
Das Verfassungsgericht hat entschieden: Das umstrittene Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung verstößt in seiner jetzigen Form gegen das Grundgesetz. Jetzt muss die Bundesregierung nachbessern. Die bislang gespeicherten Daten müssen "unverzüglich" gelöscht werden.
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| 02.03.2010 | heise: US-Telekom-Behörde will sich verstärkt um Jugendschutz kümmern
Die National Telecommunications and Information Administration (NTIA), die in den USA für Telekommunikations- und Informationspolitik zuständige Behörde, will sich in den kommenden Jahren verstärkt um den Datenschutz, den Jugendschutz im Internet, den Schutz geistigen Eigentums und die allgemeine Sicherheit im Netz kümmern. Das sagte NTIA-Chef Lawrence Strickling in einer Grundsatzrede in der vergangenen Woche beim Media Institute. Dabei rückte er deutlich vom Paradigma der Selbstregulierung im Netz ab. [...]
Im Spannungsfeld Jugendschutz und Meinungsfreiheit kündigte Strickling für die zweite Jahreshälfte einen Bericht der Online Safte Technology Working Group über "den Stand der Technik" im Bereich Schutzmaßnahmen für Kinder an.
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| 02.03.2010 | bild: Lehrern fehlt es an Internet-Erfahrung
Deutschlands Lehrer brauchen offenbar Nachhilfe im Umgang mit sozialen Netzwerken (Bloggen, Chatten). In einer vom Microsoft-Konzern in Auftrag gegebenen Emnid-Umfrage zum Thema "Digitales Klassenzimmer" erklärten 83 Prozent der Schüler, sich mit Facebook, Twitter etc. auszukennen. Bei den Lehrern gaben nur 32 Prozent einschlägige Erfahrungen mit sozialen Netzwerken im Internet an.
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| 02.03.2010 | heise: Microsoft lädt zum Unterricht auf die Messe
Auf der CeBIT in Hannover stellt Microsoft seine Interpretation einer modernen Schule vor. Mehr als 500 Schüler verlegen ihren Unterricht während der Messe in das 150 Quadratmeter große Klassenzimmer auf dem Microsoft-Stand in Halle 4. [...]
Auf der zweiten Veranstaltung Medienschützer - Sichere Medienkompetenz werden rund 20 Schüler der Stufen 5 und 6 für einen verantwortungsvollen und sicheren Umgang mit Internet und Messenger sensibilisiert und erarbeiten gemeinsam Themen rund um die sichere Mediennutzung und den Schutz der Privatsphäre.
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| 02.03.2010 | Financial Times Deutschland: Internet, freigegeben ab sechs Jahren
Mit einem neuen PC speziell für Kinder wollen Microsoft und Samsung Lerncomputer vergessen machen. Doch einfacher wird es für die Erwachsenen nur, wenn sie Datenschutz und internet in die Händer des Softwareherstellers legen. [...]
Der Kinder-PC läuft mit dem Betriebssystem Windows 7. Es ist mit einer speziellen Software ausgestattet, mit der die Eltern den Freiraum für die Internetnutzung individuell anpassen können. Dazu gehört der Windows-Live-Kindermessenger, mit dem Kinder nur mit Kontakten chatten können, die vorher von den Eltern freigegeben wurden. Mit Fragfinn, einer eigens für Kinder entwickelten Suchmaschine, sollen die Kinder zudem ohne Bedenken der Erziehungsberechtigten surfen können.
Darüber hinaus gibt es weitere Programme, die Eltern für ihre Kinder installieren können. Wem das allerdings zu kompliziert ist, kann auch die automatische Konfiguration nutzen. Dazu muss er beim Einrichten des Kontos nur Alter und Namen des Kindes eingeben.
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| 01.03.2010 | romea.cz: Czech police find assault weapons in the home of an anti-Roma Facebook page author
Yet another Czech-language anti-Roma Facebook page has been set up recently, this time entitled "Prerov against Gypsies!" [...] News server Tn.cz reports police have detained the 19-year-old male. Detectives found an air rifle with a targeting system and a submachine gun in the authors home. Reports suggest the Facebook group had been previously shut down and then reopened without the original photographs, which promoted Nazi armed units with swastika flags.
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| 01.03.2010 | heise: White IT stellt "Kinderporno-Scanner" vor
Die Initiative "White IT " will am Mittwoch auf der CeBit eine neue Idee für den Kampf gegen kinderpornographisches Material im Internet vorstellen: Ein "Child Abuse Media Metainformation Network" (CAMnet) soll nach dem Vorschlag des Bündnisses künftig Datenbanken verschiedener Polizeibehörden mit kinderpornographischen Inhalten zusammenführen. Dabei geht es beispielsweise um Informationen, die die vom Bundeskriminalamt eingesetzte Bilder-Scansoftware Perkeo generiert.
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| 01.03.2010 | spiegel.de: Google-Manager haften für Prügelvideo auf Videoseite
Ein Gericht in Italien hat drei Google-Top-Manager aus den USA zu Bewährungsstrafen verurteilt, weil ein menschenverachtender Clip auf Googles Videoportal zu sehen war. Der Richter bemängelte, dass das Video nicht gleich gelöscht wurde.
[...] Der Schuldspruch könnte weitreichende Folgen haben - nicht nur für Google. Bislang können Nutzer bei Facebook, YouTube und Co. Videos hochladen, ohne dass deren Inhalt kontrolliert wird. Anstößiges Material wird erst entfernt, wenn es von Usern gemeldet wird.
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| 25.02.2010 | Welt: Roland Koch knabbert Plätzchen mit der Piratenpartei
Eine Lücke im Terminplan von Hessens Ministerpräsident Roland Koch hat einem Dutzend Demonstranten von der Piratenpartei zu einem Gespräch mit dem Regierungschef verholfen. [...] Koch versicherte deren Vertretern, er nehme das Thema Freiheit im Internet sehr ernst. Es müssten aber auch Kinder und Jugendliche vor gefährlichen Inhalten geschützt werden, daher sei eine Güterabwägung nötig.
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| 24.02.2010 | SWR.de: Kinder fit machen in Sachen Medien
Um die Medienkompetenz von Kindern und Jugendlichen zu stärken, hat die Landesregierung gemeinsam mit mehreren Partnern die Initiative Kindermedienland Baden-Württemberg gestartet. Für die Kampagne würden insgesamt vier Millionen Euro bereitgestellt. [...]
Dies teilte Medienminister Wolfgang Reinhart (CDU) am Dienstag in Stuttgart mit. Der Minister schaltete zusammen mit Sozialministerin Monika Stolz (CDU), die auch Kinderbeauftragte der Landesregierung ist, sowie SWR-Intendant Peter Boudgoust und Vorstandsmitglied Hans Beerstecher von der Landesanstalt für Kommunikation (LfK) das Internetportal www.kindermedienland-bw.de frei.
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| 23.02.2010 | teachersnews: Handy - lieb und teuer
Handy: lieb und teuerist ein landesweites Präventionsprojekt der Landesstelle Jugendschutz Niedersachsen. Den richtige Umgang mit dem Handy können Schülerinnen und Schüler der 7. und 8. Jahrgangsstufe und Kinder und Jugendliche im Alter von 12 bis 14 Jahren in der Jugendarbeit erlernen.
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| 23.02.2010 | spiegel-online: PleaseRobMe - Mein Auto, mein Haus, meine Yacht (ist weg!)
In Social Networks gilt es als normal und erwünscht, alles mögliche preiszugeben. Wie bescheuert das ist, macht die niederländische Webseite PleaseRobMe klar - indem sie Twitter dazu nutzt, Einbrecher auf aktuell unbeaufsichtigte Wohnungen aufmerksam zu machen. [...]
Die Kritik der Niederländer wird wohl verpuffen, so wie die Mahnungen von Jugend- und Datenschutzorganisationen, die eigene Identität im Internet möglichst nicht preiszugeben. Wer heute bei Facebook, Twitter und Co seine Identität verschleiert, erschwert die Nutzung der Dienste - und verhält sich inadequat.
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| 23.02.2010 | c't: Justizministerium hofft bei Websperren auf "abgerundete Lösung"
Aufgrund der allgemeinen Bedenken gegen das Zugangserschwerungsgesetz, die sich auch in dem von über 134.000 Bürgern mitgetragenen Petition an die Volksvertreter verdeutlich hätten, habe Schwarz-Gelb vereinbart, nur die Löschung kinderpornographischer Inhalte "mit aller Kraft" zu betreiben. Es sei dagegen nicht vorgesehen, das von der neuen Koalition größtenteils ungeliebte Normenwerk "insgesamt nicht zu praktizieren". [...]
Ein Vertreter des Bundesinnenministeriums gab zu Protokoll, dass "es keine Sperrliste des Bundeskriminalamtes gibt". In Erwartung des Inkrafttreten des Gesetzes am morgigen Dienstag sei ein "Anwendungserlass" an die Wiesbadener Polizeibehörde formuliert worden, der die Linie der Bundesregierung "unmissverständlich" darlege. Das BKA sei zudem angewiesen, die bestehenden Sperrverträge mit fünf großen Providern zu kündigen, insofern sie sich mit Erlangen der Rechtsgültigkeit des Zugangserschwerungsgesetzes nicht von selbst erledigen würden.
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| 22.02.2010 | ftd.de: Nackt im Netz
Wer sozialen Netzwerken im Internet angehört, gibt seine Privatsphäre weitgehend auf. Im Kampf um Marktanteile gehen die Konzerne mit Datenschutz leichtfertig um. Der Skandal bei Google Buzz steht exemplarisch für eine ganze Branche. Harriet Jacobs wiegt sich in Sicherheit. Die junge US-Amerikanerin hat sich von ihrem gewalttätigen Ex-Ehemann getrennt und alle Spuren verwischt, die Hinweise auf ihren Aufenthaltsort geben. Das Pseudonym, das sie im Internet benutzt, garantiert Anonymität. Nur ihr Google-E-Mail-Konto verrät noch ihre Identität. Hier tauscht sie sich aber nur mit ihrer Mutter und engen Freunden aus. Sie sieht ihre Privatsphäre geschützt. Und liegt völlig falsch.
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| 22.02.2010 | merkur-online: iPhone macht Schluss mit der Hosentaschen-Freundin
Apple macht einen auf Saubermann. Bikini-Mädels und Strip-Poker-Anwendungen verschwinden seit einigen Tagen aus dem app-Store für das iPhone. [...]
Im vergangenen Jahr noch hat Apple eine Jugendschutz-Funktion in das neue íPhone-Betriebssystem integriert. Die Verkaufszahlen für das app "Hottest Girls" sollen sofort in die Höhe geschossen sein. "Der app-Store wird erwachsen", titelte damals die Handy-Branchen-Seite areamobile.de
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| 22.02.2010 | theaustralian.com: Conroy tells Facebook to boost security
[Australia:] COMMUNICATIONS Minister Stephen Conroy has demanded social networking giant Facebook detail how it will prevent cyber-vandalism in the wake of the defacing of an online memorial site for 12-year-old school stabbing victim Elliott Fletcher. [...]
The Brisbane schoolboy was allegedly stabbed to death by a 13-year-old classmate in the toilets at Catholic boys school St Patrick's College on Monday.
That afternoon, friends set up a memorial Facebook page called RIP Elliott Fletcher, which attracted several thousand members.
Queensland police contacted Facebook in Australia and the company's US headquarters and the site was removed early on Tuesday morning after it was defaced by pornography.
Senator Conroy, whose plan to introduce an internet filter to block offensive online content has sparked controversy and protests in cyberspace, said he was horrified by the incident.
"What it showed was that some people will stoop to any level of abuse," Senator Conroy said. "The sorts of images that were put up on the site were truly horrific.
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| 21.02.2010 | heise: Bundeskriminalamt soll Websperren nicht anwenden
Das heftig umkämpfte Zugangserschwerungsgesetz tritt nach der überraschenden Unterschrift von Bundespräsident Horst Köhler (CDU) voraussichtlich schon am Dienstag in Kraft. Die Verkündung der Vorschriften, denen zufolge das Bundeskriminalamt (BKA) eigentlich bei wenig Aussichten auf das Löschen kinderpornographischer Seiten direkt auf Servern auch Sperren entsprechender Webseiten anordnen kann, am Montag im Bundesgesetzblatt sei realistisch, erklärte ein Sprecher des Bundesinnenministeriums am heutigen Samstag gegenüber heise online. Plangemäß würden die Regeln dann tags darauf greifen. Im Sinne der Koalitionsvereinbarung von CDU/CSU und FDP solle das Gesetz aber dann so angewendet werden, dass zunächst nur "das Löschen veranlasst wird". Gleichzeitig solle eine Evaluierung dieser Praxis beginnen.
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| 18.02.2010 | heise: Justizministerin will Websperren vom Tisch haben
Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger hat nach der Unterzeichnung des heftig umkämpften Zugangserschwerungsgesetzes durch Bundespräsident Horst Köhler (CDU) angekündigt, rasch eine rechtliche Regelung auf den Weg zu bringen, um Websperren als Mittel im Kampf gegen Kinderpornographie definitiv zu Fall zu bringen. Die schwarz-gelbe Regierung habe sich auf das "endgültige Aus für Netzsperren" verständigt, sagte die FDP-Politikerin am heutigen Aschermittwoch. Nun gehe es darum, den vereinbarten Grundsatz "Löschen statt Sperren" tatsächlich zur Geltung zu bringen.
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| 18.02.2010 | Augsburger Allgemeine: Piraten zum Zusammenpuzzeln - Surftipps für Kinder
Chinesische Piraten hießen Wokòu, Griechen nannten die Freibeuter Peirates. Piraten lauern dort, wo Handelsschiffe kreuzen. Wer noch mehr über die Freibeuter erfahren möchte, ist beim Kidsweb richtig.
Der Internetauftritt gehört zu einer Liste von Webseiten rund um Piraten, die Klick-Tipps.net jetzt zusammengestellt hat. Den Dienst für empfehlenswerte Kinderseiten trägt unter anderem Jugendschutz.net in Mainz.
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| 18.02.2010 | endstation-rechts.de: Thiazi-Forum - Tummelplatz für Neonazis im Internet
"Fettes, hässliches Schwein", "Verräter", "Medienhure" schreiben Nutzer im "Thiazi"-Forum. Ihr Hass richtet sich gegen Frank F., der vor kurzem aus der rechtsextremen Szene ausgestiegen ist. Jetzt diskutieren sie dort über Konsequenzen. Das Forum, das seinen Namen von einer Heldenfigur aus der germanischen Mythologie ableitet, ist der einflussreichste deutschsprachige Tummelplatz für Neonazis und Nationalisten im Internet.
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| 17.02.2010 | abendblatt: Kinderporno-Urteil - Das bedeutet es für Surfer
Das bloße Betrachten von Kinderpornos im Internet ist strafbar - so hat es das Hanseatische Oberlandesgericht (OLG) entschieden. Wie bewerten Kriminalisten und Juristen das Urteil?
Was ist neu an dem Urteil?
Das OLG hat einen spezifischen Besitzbegriff entwickelt, der sich von dem bisherigen "körperlichen" (Speichern der Dateien auf Festplatte oder DVD) insoweit abgrenzt, als dass nun auch das Verbringen in den volatilen Speicher (Arbeitsspeicher) einen Besitzstatus begründet. Ähnlich hatte bereits 2005 das OLG Schleswig entschieden. Laut Urteil macht sich aber nur derjenige strafbar, der vorsätzlich eine Kinderporno-Seite aufruft. Es handelt sich um eine richtungsweisende grundsätzliche Bedeutung für die Rechtsprechung zu § 184 b StGB (Besitz kinderpornografischer Schriften).
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| 17.02.2010 | heise: Bundespräsident unterzeichnet Websperren-Gesetz
Bundespräsident Horst Köhler hat heute das "Gesetz zur Bekämpfung von Kinderpornographie in Kommunikationsnetzen" unterzeichnet. Laut Mitteilung bestanden "keine durchgreifenden verfassungsrechtlichen Bedenken, die ihn an einer Ausfertigung gehindert hätten". Der Bundespräsident gehe davon aus, dass die Bundesregierung entsprechend ihrer Stellungnahme vom 4. Februar 2010 nunmehr "auf der Grundlage des Zugangserschwerungsgesetzes" Kinderpornographie im Internet effektiv und nachhaltig bekämpft.
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| 17.02.2010 | BBC: Pupils 'must manage online risks'
Pupils given a greater degree of freedom to surf the internet at school are less vulnerable to online dangers in the long-term, inspectors say. [...]
In a report, Ofsted said the area most in need of improvement was online safety training for teaching staff.
The report was published in E-safety Week, which aims to raise awareness of some of the dangers of technologies.
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