Aktuelle Meldungen zum Jugendschutz in TelemedienHier stehen die letzten 30 News, ältere finden Sie im Archiv.
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| 07.05.2008 | inside-handy.de: Web-Videos - YouTube und Co erobern Handys
Das Softwareunternehmen Adobe hat unter dem Namen "Open Screen Projekt" eine Initiative ins Leben gerufen, um die hauseigenen Animationssoftware Flash auf mobilen Endgeräten etablieren zu können. Durch die Verbreitung von Internet am Handy und die sinkenden Kosten für Datenvolumen bieten zunehmend mehr Webseitenbetreiber neben dem Hauptportal einen speziellen Zugang für mobile User an. [...] Text und Bild stellen hierbei kein Problem mehr dar. Browser wie Operas Mini komprimieren Webseiten zudem bereits serverseitig und bereiten sie für das kleine Display auf. Videos hingegen, die im Web zumeist im Flash-Format vorliegen, sind noch eine Hürde für die mobile Nutzung. [...] Abseits von Adobe engagieren sich namhafte Unternehmen wie Nokia, Motorola, Sony Ericsson und Samsung oder der Chiphersteller ARM bei dem Projekt. Auf der Seite der Content-Anbieter finden sich BBC und MTV, die ihre Onlineinhalte im Flash-Format anbieten. [...]
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| 07.05.2008 | fudder.de: Mobbing im SchülerVZ
Wenn getratscht, genetzwerkelt und über Fotos diskutiert wird, wollen natürlich auch die jungen Internetnutzer nicht fehlen. Das beliebteste Netzwerk von Kindern und Jugendlichen in Deutschland ist das SchülerVZ, der kleine Bruder des berühmt-berüchtigten StudiVZs. Aber auch dieses Netzwerk ist keine harmlose Online-Spielwiese. Cybermobbing ist hier ein ernstes Problem geworden.[...] Thomas Rathgeb, Leiter der Stuttgarter Geschäftsstelle des Medienpädagogischen Forschungsverbundes Südwest, meint: "Die Jugendlichen müssen sich bewusst sein, dass Äußerungen, die im Internet einmal gemacht werden, dort bleiben. Schon deshalb sind sie nicht vergleichbar mit einer kleinen Schulhofstreiterei."
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| 07.05.2008 | zoomer: Wie Rechte im Internet Meinung machen
[...] Für die Neonazis ist das Internet ein wichtiger Ort geworden, um die eigene Sichtweise zu verbreiten. [...]
"Gerade bei den fremden Seiten geht es darum, sich nicht sofort als Neonazi zu erkennen zu geben, sondern Fragen aufzugreifen, sie zu relativieren und in Frage zu stellen", erklärt jugendschutz.net-Mitarbeiter Wörner-Scappert: Rechtsextremisten seinen in verschiedensten Foren unterwegs, von der Hausaufgaben-Seite hin bis zum Politik-Forum.
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| 05.05.2008 | tagesspiegel.de: Socializing Nazis
Sie sind subtil, suggestiv und dennoch simpel, weil sie stets dasselbe Denkmuster verfolgen. Deutschsprachige rechtsextreme Websites haben sich im Internet ihre Nische geschaffen und halten sich dort hartnäckig. Der Zulauf ist nicht unerheblich, obwohl es kaum zuverlässige und glaubhafte Zugriffszahlen gibt. Rechtsextremismus ist im modernen Internet angekommen. Zwar kommunizieren viele Neonazis und Ultra-Rechte noch häufig über versteckte Foren, Mailinglisten und Chats, aber der Wunsch, eine breite Masse an potenziellen Leser anzusprechen, führt die Betreiber solcher Seiten heraus aus der Anonymität mitten ins Web 2.0.
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| 05.05.2008 | tagesspiegel.de: Lebenslang abrufbar
Die Veröffentlichung sensibler Daten birgt viele Gefahren. Deswegen muss es mehr Interneterziehung zu Hause und in der Schule geben.[...] Die Jugendlichen selbst tun oft recht geheimnisvoll über ihr digitales Leben. Deswegen versuchen Erwachsene, sich auf andere Weise über die Gefahren des Internets zu informieren.Die Schule spielt dabei eine wichtige Rolle.[...] Die Neigung mancher Jugendlicher, sich in Schüler VZ (gehört wie der Tagesspiegel zur Holtzbrinck-Verlagsgruppe) ganz und gar bloßzustellen, macht sie verwundbar für Leute, die private Informationen missbrauchen möchten. Daten, die im Internet veröffentlicht worden sind, können später nie endgültig gelöscht werden, weil längst irgendwo anders Kopien existieren[...].
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| 04.05.2008 | zeit.de: Jede zehnte Website hat pornografische Inhalte
Sex mit Schafen, Luftballons, Fleischbergen - jede zehnte Website hat pornografische Inhalte. Mit Spaß hat das wenig zu tun
Es war just am Valentinstag 2008, als der Mitbegründer einer der größten Pornofilmproduktionen weltweit mit einer überraschenden Forderung von sich reden machte. Steven Hirsch, Geschäftsführer von Vivid Entertainment, warf den großen Suchmaschinen Google und Yahoo vor, zu wenig für den Jugendschutz zu tun. Sie hätten noch immer keine erkennbaren Schritte unternommen, Minderjährigen den Zugang zu pornografischem Material zu versperren. "Verantwortungsbewusste Unternehmen wie wir haben große Anstrengungen auf uns genommen, Minderjährige daran zu hindern, auf diese Seiten zu gelangen", betonte Hirsch bei einer Veranstaltung der Eliteuniversität Yale zum Thema "Das Geschäft mit der Pornographie".
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| 01.05.2008 | heise: Verfassungsbeschwerde gegen BGH-Urteil zur Alterskontrolle bei Online-Pornos
Das Bundesverfassungsgericht wird sich mit einer Beschwerde zur Altersprüfung bei Porno-Angeboten im Netz befassen. Tobias Huch, Geschäftsführer der Mainzer Firma Resisto IT, hat das höchste deutsche Gericht aufgrund des restriktiven Urteils des Bundesgerichtshof (BGH) zu Altersschranken von Porno-Websites angerufen. Der im Geschäft mit der Lust aktive Unternehmer sieht sich durch die BGH-Entscheidung in seinen Grundrechten zur freien Meinungsäußerung und Berufsausübung verletzt. Huch ist der Ansicht, dass die strenge Auslegung der Jugendschutzbestimmungen durch den BGH mit den Grundrechten eines Anbieters von Jugendschutz-Software unvereinbar sei.
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| 29.04.2008 | urheberrecht.org: KJM sieht Sperrungsverfügungen als "ultima ratio"
Gutachten weisen auf technische und rechtliche Schwierigkeiten hin, insbesondere auf Gefahren für das Fernmeldegeheimnis
Sperrungsverfügungen gegen Internet-Access-Provider sind zwar grundsätzlich zulässig, unterliegen jedoch in technischer Hinsicht diversen Umgehungsmöglichkeiten und greifen in rechtlicher Hinsicht mit Blick auf die verschiedenen verschiedenen Sperrtechniken in das grundrechtlich geschützte Fernmeldegeheimnis ein. Dies ist das Ergebnis zweier von der Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) in Auftrag gegebener Gutachten. Wie der KJM-Vorsitzende Wolf Dieter Ring am 28.4.2008 erklärte, soll daher in Zukunft der Dialog statt Restriktion mit Access-Providern im Vordergrund stehen, um z. B. im Wege von freiwilligen Selbstverpflichtungen nach dem Jugendmedienschutz-Staatsvertrag (JMStV) unzulässige und jugendgefährdende Angebote zu sperren
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| 28.04.2008 | espace.ch: Handy-Pornos sind gefragt
Fast jeder zweite Oberstufenschüler in der Deutschschweiz hat schon Handy-filme mit Porno- oder Gewaltszenen konsumiert. Eine noch nicht publizierte Studie der Uni Zürich zeigt: Der Konsum von Sex- und Gewaltfilmen auf Handys ist unter Jugendlichen weit verbreitet. Für die Studie, die der "SonntagsZeitung" vorliegt, wurden im vergangenen Herbst 435 Oberstufenschüler in der Deutschschweiz befragt. Fast die Hälfte der 12- bis 16-Jährigen gab dabei an, mit Bildern pornografischen oder gewalttätigen Inhalts bereits mindestens einmal in Kontakt gekommen zu sein. Bei den Jungs sind es sogar 63 Prozent - 8 Prozent von ihnen konsumieren Porno- und Gewaltfilme regelmässig. [...] Brisant dabei: Bei den Teenagern besonders beliebt sind Sexvideos und Pornoszenen mit Tieren sowie Filmsequenzen mit entwürdigenden und peinlichen Inhalten, die einzig dazu dienen, die Jugendlichen einzuschüchtern. Weit verbreitet sind auch gefilmte Szenen, in denen jemand verprügelt wird. Weiter brisant: Die meisten der Filme laden sich die Jugendlichen zwar aus dem Internet auf ihr Handy herunter - beinahe jeder zehnte Film ist allerdings selber produziert. [...]
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| 27.04.2008 | heise: Angebote für Lehrer und Schüler im Kampf gegen Online-Mobbing
Mit der Website "teachtoday.eu" wollen 14 führende europäische Internet- und Handyunternehmen sowie Anbieter von Online-Netzwerken gemeinsam mit dem Europäischen Schulnetz (EUN) - einem Zusammenschluss von 28 europäischen Bildungsministerien - Informationen gegen Telefon- oder Online-Mobbing geben. Die Seite bietet in sieben Sprachen unter anderem ein Wörterbuch der Online-Begriffe, damit Lehrer verstehen lernen, über was sich ihre Schüler unterhalten. Erklärt werden auch die Mechanismen des "Cyberbullying" bei dem Kinder mit Handy und Internet Jagd auf ihre Pädagogen machen. Dazu gehört, Fotos der Lehrer in Porno-Streifen oder Comicvideos zu basteln und die Filmchen auf Online-Plattformen zu veröffentlichen. Andere Schüler bombardieren ihre Lehrer mit SMS von gefälschten Absendern oder legen fiktive Profile in Singlebörsen an. Doch die neue Homepage soll nicht nur Erwachsene aufklären, sie hält auch fertige Unterrichtseinheiten bereit.
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| 25.04.2008 | heise: Staatsminister für Internetsperre bei Urheberrechtsverletzungen
Kulturstaatsminister Bernd Neumann hat vor dem morgigen "Welttag des geistigen Eigentums" freiwillige Vereinbarungen zwischen Providern und Rechteinhabern zur "wirksamen Bekämpfung der Internetpiraterie" nach französischem Vorbild gefordert. Demnach sollen Zugangsanbieter ihren Kunden bei wiederholten Urheberrechtsverletzungen zunächst Warnbriefe schreiben. Bei deren Nichtbeachtung droht die zeitweise oder dauerhafte Kappung der Netzverbindung.
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| 25.04.2008 | zoomer: Jugendschutz gegen Pro-Ana
[...] Im Internet kursieren zahlreiche Seiten, auf denen Mädchen ihren Schlankheitswahn wie eine Religion ausleben. [...]
jugendschutz.net hat die Magersucht-Communities unter die Lupe genommen. Der Bericht belegt [...] : Von 270 untersuchten Seiten verstoßen 80 Prozent gegen den Jugendschutz.
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| 25.04.2008 | EurActiv: Lehrer sollen Kinder vor Gefahren im Internet schützen
Führende Unternehmen der Internet- und Telekommunikationsbranche haben sich der Europäischen Kommission angeschlossen und kämpfen nun gemeinsam gegen Gefahren im Internet. Sie schaffen eine neue Internetseite, die den Lehrern dabei helfen soll, eine unangemessene Verwendung des Internets und von Mobiltelefonen seitens der Kinder zu entdecken. [...]
www.teachtoday.eu: Die Webseite richtet sich hauptsächlich an Lehrer und soll deren Bewusstsein für Gefahren im Internet schärfen.
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| 24.04.2008 | Computerwoche: Amazon vertreibt in den USA "I Love Hitler"-T-Shirts
Der amerikanische Online-Shop von Amazon hat eine äußerst fragwürdige T-Shirt-Kollektion in sein Vertriebsangebot aufgenommen. Das Unternehmen macht neuerdings mit Diktatorennamen Quoten und Geschäfte.
So finden sich in dem Sortiment von Amazon.com neben Shirts mit der Aufschrift BUSH, in der das "S" zu einem Hakenkreuz umgestaltet wurde, auch verschiedene Kleidungsstücke, die mit einem Herz und dem Slogan "I Love Hitler" versehen sind.
"Das Angebot ist in jedem Fall zu verurteilen. Nach deutschem Recht sind solche T-Shirts seit 2004 strafbar und stellen eine Verherrlichung des Nazi-Regimes dar", erklärt Thomas Günter, Justiziar der Initiative jugendschutz.net, im Gespräch mit pressetext.
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| 24.04.2008 | fr-online.de: Internetseiten verherrlichen Essstörungen
Die Einrichtung Jugendschutz.net warnt vor der Verherrlichung von Essstörungen im Internet. Sogenannte Pro-Ana-Angebote im Netz seien für betroffene Jugendliche sehr gefährlich, teilten die Internet-Fahnder anlässlich ihres ersten Berichts zum Thema mit. [...] jugendschutz.net setzt sich nach eigenen Angaben dafür ein, dass möglichst viele unzulässige Angebote geschlossen werden und habe mit seinen Maßnahmen in mehr als 70 Prozent der Fälle auch Erfolg. "Insbesondere Provider können und müssen mehr gegen die Verherrlichung der Magersucht tun".
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| 24.04.2008 | medien-mittweida.de: Kontrollierte Selbstkontrolle
Ob "Big Brother" oder bravo.de - Beschwerden zu Verstößen gegen den Jugendschutz erhält die Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) reichlich. Im April 2008 feiert sie ihr fünfjähriges Bestehen. Eine große Unterstützung ist seit den Anfängen jugendschutz.net, das Inhalte der Telemedien überprüft.[...] "Die nur scheinbar geringe Anzahl von Verstößen ist ein Ergebnis der sehr guten Arbeit von jugendschutz.net. Die Website kann in direkter Weise Einfluss auf den Anbieter nehmen. Zeigt dieser sich einsichtig und verändert sein Angebot, indem er beispielsweise ein Altersverifikationssystem vorschaltet, entfällt das KJM-Verfahren." [Kurt-Ulrich Mayer, Präsident der Sächsischen Landesmedienanstalt]
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| 23.04.2008 | Stuttgarter Zeitung: Ein kleines Suchfenster verändert die Welt
Suchmaschinen haben Einfluss auf unser Wissen: Wer etwas wissen möchte, der "googelt". Experten haben vergangene Woche auf einer Podiumsveranstaltung in Stuttgart darüber diskutiert, welche Macht Betreiber von Suchmaschinen haben und welche Folgen das haben kann. [...]
Jörg Tauss, der Sprecher für Bildung, Forschung und Medien der SPD-Bundestagsfraktion, sieht das vor allem als Aufgabe der Politik. Es gehe darum, Datenschutz- und Haftungsfragen, die Informationssicherheit oder etwa den Jugendschutz im Internet umfassend zu regeln.
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| 23.04.2008 | welt.de: So lernen Kinder, das Internet sinnvoll zu nutzen
Das Internet ist ein Platz voller Möglichkeiten und Risiken, insbesondere für Kinder. Zum Glück helfen spezielle Lernprgramme, Internetseiten und Computertechnik beim Einstieg in den weltweiten Datenverkehr. Doch Eltern sollen ihre Kinder dabei unbedingt beaufsichtigen.[...] Um die passenden Internetseiten zu finden, gibt es spezielle Suchmaschinen für Kinder. Sie wählen nur Seiten mit kindgerechten Inhalten aus. Darüber hinaus gibt es Chats, in denen sich Kinder miteinander unterhalten können. Die Betreiber dieser Chats kontrollieren jedoch alle Einträge.
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| 22.04.2008 | Bildungsserver BaWü: Starke Seiten für Kinder im Internet
Seit 5 Jahren besteht Seitenstark, die Arbeitsgemeinschaft vernetzter Kinderseiten im Internet. Was damals mit einem Zusammenschluss von vier Kinderwebseiten begann, hat sich mittlerweile zu einem Netzwerk von 36 Mitgliedern ausgeweitet. [...]
"Mein Dank gilt allen Mitgliedern von Seitenstark für ihre langjährige Arbeit und ihr großes Engagement für qualitätsvolle Internetangebote. Ich freue mich, dass das Netzwerk Seitenstark unser Ziel, mit dem Ein Netz für Kinder, die Reichweite kindgerechter Angebote erhöht und einen sicheren Surfraum für Kinder schafft, verlässlich unterstützt", betonte Hans Ernst Hanten, Ministerialdirigent beim Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.
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| 21.04.2008 | bildungsklick: Mehr Hilfestellungen für Eltern in digitaler Medienwelt
Doris Ahnen und Innenminister Karl Peter Bruch zogen nach einem Jahr eine positive Zwischenbilanz des Programms "Medienkompetenz macht Schule". [...]
Das nächste Projekt in dem Programm sei bereits am Start, hielt Bildungsministerin Ahnen fest. Das Landesmedienzentrum Rheinland-Pfalz habe nun in Zusammenarbeit mit "Klicksafe", dem Projekt der Landeszentrale für Medien und Kommunikation (LMK) für mehr Internetsicherheit, eine zentrale Agentur eingerichtet, die die Schulen bei der Organisation von Elternabenden beispielsweise durch die Vermittlung von externen Fachkräften unterstützt. Das Land übernehme die Honorare für Referentinnen und Referenten. [...]
Darüber hinaus werde ein umfangreiches Paket an Materialien und anderen Hilfestellungen angeboten, so Doris Ahnen und verwies insbesondere auf die Broschüren von "Klicksafe" und "jugendschutz.net".
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| 18.04.2008 | Polizeiberatung: Schweinsteiger gibt Tipps zum sicheren Chatten
Die Polizeiliche Kriminalprävention, die Deutsche Telekom und der Verband freiwillige Selbstkontrolle Multimedia (FSM) setzen ihre Initiative "Kinder sicher im Netz" fort. Unterstützt werden sie hierbei von Bastian Schweinsteiger: In einem Videospot gibt der Fußball-Nationalspieler Tipps zum sicheren Chatten im Internet.
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| 18.04.2008 | heise: Nazi-Websites: Es darf gesperrt werden - oder?
Die im Jahr 2002 von der Bezirksregierung Düsseldorf zu Site-Sperrungen verpflichteten Internetzugangsanbieter wurden inzwischen alle von den Verwaltungsgerichten in NRW dazu verdonnert, die Webseiten "Nazilauck" und "Nsdap-ao" zu sperren. Ob die verfügten Sperrungen allerdings tatsächlich rechtmäßig sind, hängt laut einem von der Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) in Auftrag gegebenen Gutachten aber davon ab, wie gesperrt wird. Die nacheinander ergangenen Urteile der Verwaltungsgerichte stellen den Providern die Wahl der technischen Mittel völlig frei, teilte auf Anfrage von heise online die zuständige Juristin bei der Landesanstalt für Medien (LFM) in Düsseldorf mit. Eine Sperrung mittels Blockade der IP-Adresse oder URL verstößt aber nach Ansicht der Gutachter beim Max-Planck-Institut für Ausländisches und Internationales Strafrecht in Freiburg (MPI) gegen das Fernmeldegeheimnis.
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| 18.04.2008 | spiegel.de: Löschaktion gegen Kinderpornos
Die britische Internet Watch Foundation hat sich dem Kampf gegen Kinderpornos im Netz verschrieben. Davon gibt es immer mehr - und doch sehen die Briten einen einfachen Weg, sie aus dem Web zu tilgen: konzertierte internationale Kooperationen. Exakt 2755 Web-Adressen erfasste die Internet Watch Foundation (IWF) im Jahr 2007, die aktiv Kinderpornografie verbreiteten. Rund 80 Prozent, behauptet die IWF in ihrer Jahresbilanz, hätten dies aus kommerziellem Antrieb getan. Die Adressen wechselten auch die Firmennamen, und doch seien sie stets auffindbar, zu verfolgen und auch aus dem Web zu tilgen - wenn nur der Wille da wäre. [...] Mit ihrer Inventur der erfassten Adressen glaubt die IWF, verfüge sie prinzipiell bereits über das Grund-Instrumentarium zur gezielten Löschung dieser Seiten. [...]
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| 18.04.2008 | mainpost.de: Schulverweis ist berechtigt
Im Streitfall um den Verweis einer 14-jährigen Realschülerin aus Bad Kissingen, die im Internet-Forum schülerVZ zwei Lehrer beleidigt hatte, hat sich das Kultusministerium uneingeschränkt hinter die Entscheidung der Schule gestellt. "Die von Ihrer Tochter ins Internet eingestellten beziehungsweise dort zu verantwortenden Beleidigungen berechtigten die Schule, die Entlassung auch ohne vorherige Androhung auszusprechen", erklärte Staatssekretär Bernd Sibler in einem Schreiben an die Eltern der betroffenen Schülerin.
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| 17.04.2008 | BBC NEWS: Action urged on child abuse sites
A concerted international effort could see the end of websites that profit by selling images of child sex abuse, a leading action group has said. The UK's Internet Watch Foundation conducted research to identify how many sites trade such images and concluded there are 2,755 such sites worldwide.
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| 17.04.2008 | mittelbayerische.de: 44-Jähriger bedrängt Mädchen im Internet
Ein 44-jähriger Mann hat sich in einem bei bei Kindern und Jugendlichen beliebten Internet-Forum als 13-jähriges Mädchen ausgegeben, so Kontakt zu 13- bis 14-jährigen Mädchen geknüpft und die Kinder dann sexuell bedrängt und bedroht.[...] Der Mann forderte von den Mädchen unter anderem Telefonsex und verlieh seinen unmoralischen Forderungen dadurch Nachdruck, dass er drohte, alles im Internet bekannt zu machen oder die Eltern der Kinder und Jugendlichen zu verständigen. Am Donnerstag erstatteten die Eltern einer 13-jährigen Schülerin Strafanzeige bei der Polizei.
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| 16.04.2008 | zisch.ch: Schüler beleidigen Lehrer massiv im Internet
40 Schüler aus Kriens haben im Internet Lehrpersonen übel beschimpft und ausgestellt. Die Schulleitung stellt die Fehlbaren zur Rede, verzichtet aber auf Klagen. [...] In Gesprächen mit Schülern bekam die Schulleitung Wind von der Sache. "Sofort wurden viele Einträge gelöscht", ist sich der Rektor sicher. 40 Schülern, vor allem aus der Sekundarstufe, konnte eine Beteiligung nachgewiesen werden. [...] Gemäss Buholzer haben die Schüler die Lehrpersonen teilweise mit dem Handy fotografiert und gefilmt. Die Fotos wurden verunstaltet und mit fiesen Kommentaren ins Internet gestellt. In anderen Fällen wurde in Chatforen über die Lehrer hergezogen. [...] Eine Klage wäre möglich. [...] Schule und Lehrpersonen verzichten jedoch vorderhand auf strafrechtliche Massnahmen. "Einem grossen Teil der Fehlbaren war nicht bewusst, welche Konsequenzen ihr Tun hat. Eine gewisse Nachlässigkeit ist offensichtlich", erklärt Rektor Buholzer. Er betont allerdings: "Dies entschuldigt nichts."
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| 16.04.2008 | teachersnews.net: PDF-Broschüre - Im Netz der neuen Medien
"Im Netz der neuen Medien" heißt die Handreichung für Lehrkräfte, Fachkräfte in der außerschulischen Jugendarbeit und bei der Polizei. Sie informiert über jugendgefährdende Inhalte im Internet, auf Schülerhandys und in Computerspielen. Neben Basisinformationen zur Mediennutzung von Kindern und Jugendlichen werden Aspekte des Jugendschutzes in Kommunikationsplattformen, im Internet, bei der Handynutzung und in Computerspielen thematisiert; ein Kapitel widmet sich dem Urheber- und Persönlichkeitsschutz im schulischen Bereich. Die Handreichung wird herausgegeben vom Programm Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes, der Kultusministerkonferenz und der Jugend- und Familienministerkonferenz, in Kooperation mit Schulen ans Netz e. V., Jugendschutz.net und klicksafe. [...]
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| 16.04.2008 | zoomer: Verbot in Frankreich - Anstiftung zur Magersucht
Lässt sich Magersucht per Gesetz bekämpfen? Seit Dienstag antworten unsere französischen Nachbarn darauf mit "Oui", denn sie haben ein Gesetz auf den Weg gebracht, das "Anstiftung zur Magersucht" bestrafen will. [...]
Bis zu zwei Jahren Haft und Geldbußen bis 45.000 Euro sollen denen drohen, die "einen Menschen dazu bringen, eine exzessive Magerkeit" anzustreben.
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| 16.04.2008 | welt.de: Kinder am PC kontrollieren, ohne zu behindern
Etwa zwei Drittel der Sechs- bis 13-Jährigen geht regelmäßig ins Internet. Dort stoßen sie auch auf Pornografie und Gewalt.[...] Viele Eltern sind verunsichert: Einerseits wollen sie ihren Kindern das Websurfen erlauben, schließlich muss das Kind den Umgang mit dem Medium lernen. Andererseits wollen sie die Kleinen vor den dunklen Seiten des Internets und jugendgefährdenden Computerspielen bewahren, ohne als nervige Kontrolleure aufzutreten und das Vertrauensverhältnis zu zerstören.
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