Aktuelle Meldungen zum Jugendschutz in TelemedienHier stehen die letzten 30 News, ältere finden Sie im Archiv.
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| 01.07.2009 | heise: Familienministerium, Kinderschützer und Europol fordern mehr Web-Sperren
Die europäische "Konferenz zum Schutz vor sexueller Gewalt gegen Kinder und Jugendliche mit Fokus auf neue Medien" hat heute in Berlin eine gemeinsame Abschlusserklärung zum internationalen Kampf gegen Kinderpornographie verabschiedet. In der von Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen (CDU) initiierten Deklaration wird in 16 Punkten unter anderem die in Deutschland bereits gesetzlich verankerte Zugangserschwerung zu Webseiten mit kinderpornographischen Inhalten als "flankierende Maßnahme" gegen Kinderpornographie bezeichnet. Sie sei "umso effektiver, je mehr Staaten" mitmachten.
Die Erklärung wurde unterzeichnet von Europol, dem Bundeskriminalamt, den Kinderschutzorganisationen Innocence in Danger, ECPAT, Save the Children und UNESCO Deutschland. Darin heißt es, es werde eine rechtliche Grundlage zum Löschen bereits im Internet eingestellter Materialien sowie zur Schließung solcher Webseiten "in allen Staaten" benötigt. Bei der Bekämpfung sexueller Gewalt gegen Kinder und Jugendliche müssten alle Beteiligten einbezogen werden, auch der private Sektor und insbesondere soziale Netzwerke. Kinder und Jugendliche müssten hinsichtlich des Gewaltpotenzials "in und durch die neuen Medien" sensibilisiert werden. Darüber hinaus müsse die Forschung in diesem Bereich verbessert werden.
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| 30.06.2009 | heise: Europarat liebäugelt mit Empfehlung für Web-Sperren
Der Europarat beobachtet die Umsetzung des deutschen Gesetzes zur Zugangserschwernis für Webseiten mit kinderpornographischen Inhalten mit großen Interesse. "Wir wollen sehen, ob wir daraus Lehren für andere Nationen ziehen können", sagte Maud de Boer-Buquicchio, stellvertretende Generalsekretärin des Staatenbundes, heute auf der Konferenz "Schutz vor sexueller Gewalt gegen Kinder und Jugendliche mit Fokus auf neue Medien" in Berlin. Ihr erscheine die kürzlich vom Bundestag beschlossene Regelung als eine "starke Antwort" auf die Verbreitung von Bildern sexuellen Kindermissbrauchs im Internet. [...] Sharon Cooper von der Chapel Hill School of Medicine an der University of North Carolina meinte, dass die Verbreitung von Bildern sexuellen Missbrauchs von Kindern mit dem Internet deutlich zugenommen habe. "In den USA starteten wir mit 100.000 Bildern in unserer Datenbank, jetzt sind darin über 15,5 Millionen." Die gezeigte Gewalt nehme zu. Außerdem sei die Zahl der Fälle von sexuellen Missbrauchs von Kindern in der eigenen Familie von 2001 bis 2006 von 300.000 auf 650.000 angestiegen. An dieser Entwicklung und an der zunehmenden Neigung Jugendlicher zum Missbruch von Gleichaltrigen übers Netz sei die Medien, Werbe- und Schönheitsindustrie schuld sowie die Macher von Musikvideos, die Prostitution verherrlichen würden.
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| 30.06.2009 | futurezone.ORF.at: Wenn Jugendschutz die Grenze überschreitet
Seit März dieses Jahres steht die Website des heimischen Videospiel-Online-Händlers Gamesonly.at wegen "jugendgefährdender Inhalte" auf dem Index der deutschen Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien (BPjM). Damit ist die Website unter anderem über Google.de nicht mehr direkt auffindbar. Auch andere heimische Anbieter werden geprüft. Deutsche Behörden wenden dabei ihre rechtlichen Standards auf österreichische Websites an.
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| 29.06.2009 | heise: Ermittlungen gegen Internet-Abzocker
Wegen des massenhaften Betruges von Computerbenutzern mit vermeintlich kostenloser Software im Internet ermittelt die Staatsanwaltschaft Hannover. Es laufe ein Verfahren gegen Verantwortliche des Webangebots mega-downloads.net, teilte die Staatsanwaltschaft Hannover am heutigen Donnerstag mit. [...] Viele der tausende Geschädigten seien nicht über die Internetseite www.mega-downloads.net, sondern über Gewinnspiele, Werbung und Suchmaschinen im Internet zum Opfer geworden. Etliche luden sich Software von der Seite herunter, die dort vermeintlich kostenlos angeboten wurde, gingen damit aber unbemerkt einen Abo-Vertrag ein. [...] Nach Schätzung der Verbraucherzentralen werden mehr als 20.000 Computernutzern pro Monat im Internet versteckte Abo-Verträge untergeschoben.
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| 28.06.2009 | heise: Schweizer Polizei zerschlägt Pädophilen-Netz
Der Polizei im Schweizer Kanton Waadt ist ein Schlag gegen ein internationales Netz von Pädophilen gelungen, die kinderpornografisches Material über das Internet verbreitet beziehungsweise bezogen haben. Die Ermittlungsbehörden bestätigte damit entsprechende Medienberichte. Die Spezialisten für Cyberkriminalität arbeiteten während mehrerer Wochen unablässig an dem Fall, hieß es. Insgesamt machten sie 2299 Internetanschlüsse in 78 Ländern ausfindig.
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| 26.06.2009 | heise: Justizminister wollen Aufruf von Kinderporno-Seiten deutlicher kriminalisieren
Die Justizminister der Länder wollen letzte von ihnen ausgemachte Lücken bei der Strafbarkeit kinder- und jugendpornographischer Schriften und Bilder schließen. Auf ihrer Frühjahrskonferenz in Dresden haben die Regierungsvertreter so am gestrigen Donnerstag einen Beschluss (PDF-Datei) gefasst, wonach der vorsätzliche Aufruf entsprechenden Materials über das Internet deutlicher kriminalisiert werden soll. Dabei schwebt den Ministern konkret vor, die Strafbarkeit des Zugriffs auf kinder- und jugendpornographische Bilder im Netz vom Merkmal der "Besitzbeschaffung" loszulösen.
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| 26.06.2009 | heise: Australien plant Webfilter für Erwachsenenspiele
Der Minister für Breitband, Kommunikation und Digitale Ökonomie, Stephen Conroy, will in Australien die Online-Sperren auf Spiele ausdehnen, die von der Australian Communications and Media Authority (ACMA) keine Freigabe ab 15 Jahren (MA15+) erhalten haben. Anders als in anderen westlichen Indutriestaaten gibt es in Australien keine Einstufung ab 18 Jahren. Spiele, denen die ACMA die MA15+-Einstufung verweigert (Refused Classification), dürfen nicht im australischen Einzelhandel verkauft werden. Conroy, Mitglied der australischen Labor Party, will dieses Verbot nun auf Browser- und Download-Spiele, Online-Spiele und Online-Shops für Import-Spiele ausdehen.
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| 24.06.2009 | infosat.de: NRW-Jugendminister fordert Alterskennzeichnung von Internetangeboten
"Das World Wide Web ist ein Hort von unzähligen manchmal unüberschaubaren Informationen und wird somit nicht selten zum World Wild Web. Nicht alles was im wilden Internetdschungel kursiert, ist für unsere Kinder geeignet." [...] Vor diesem Hintergrund sei es wichtig, dass Eltern schnell und zuverlässig beurteilen können, ob Inhalte im Internet für ihre Kinder geeignet sind. "Das geht nur, wenn die Inhalte eine Altersklassifikation haben." [...] Die bisherige Strategie, Jugendschutzprogramme zu entwickeln, die eigenständig den Inhalt eines Angebots erkennen und einer Altersgruppe zuordnen können, ist fehlgeschlagen. Deshalb ist es längst überfällig, die Anbieter in die Pflicht zu nehmen, ihre Angebote einzuschätzen oder von einer unabhängigen Stelle einschätzen zu lassen. [...] "Aus meiner Sicht sollte es jedem Anbieter frei stehen, seine Angebote zuklassifizieren. Wenn er es nicht tut, aus welchen Gründen auch immer, würden seine Inhalte durch Programme herausgefiltert und Kindern nicht zugänglich gemacht."
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| 24.06.2009 | Saarbruecker Zeitung: Hunger nach weniger. Der erste Blog auf dem Index
jugendschutz.net prüfte bereits hunderte Seiten In sogenannten Pro-Ana-Blogs verherrlichen Mädchen Magersucht als Lebenslust Diese Internet-Seiten sind gefährlich: Im Web legen magersüchtige Mädchen sogenannte Pro-Ana-Blogs an, in denen sie ihre Krankheit, die Magersucht, verherrlichen. Die meisten Blogs gelten als jugendgefährdend.
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| 24.06.2009 | cphpost.dk: Nazis harness power of Facebook
Facebook is being used to spread the message of a Danish Nazi organisation and attract new members. The chairman of the Nazi organisation - the National Socialist Movement of Denmark (DNSB) - is using the widespread appeal of online social networking to recruit more members to his organisation. DNSB chairman Jonni Hansen uses his personal profile on social networking website Facebook to post videos and speeches and take part in group debates, according to MetroXpress newspaper. "Facebook is perfect for communicating our message to a lot of new people," said Hansen. "So far, lots of people have written to me asking various questions and weve also got some new members."
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| 23.06.2009 | spiegel: Landgericht verbietet Rapidshare Datenaustausch
Die Gema klagt erfolgreich gegen den Web-Dienst Rapidshare, der für Privatleute Daten im Web speichert. Das Landgericht Hamburg urteilt: Rapidshare muss verhindern, dass bestimmte Musiktitel hochgeladen werden. [...] Das Urteil könnte eine deutliche Signalwirkung haben. Bisher argumentierten die Betreiber der Sharehoster, nicht für die auf ihrer Plattform getauschten Daten verantwortlich zu sein. Das Gericht stellte nun aber fest, dass ein Tauschdienst wirksame Maßnahmen ergreifen muss, um Urheberrechtsverletzungen zu verhindern. [...] Dass Rapidshare auf Anfrage bestimmte Dateien löscht, die Nutzer auf die Server des File-Hosters luden und mit Hilfe eines Filters gegen Wieder-Upload sperrt, reichte dem OLG Hamburg damals nicht: Das Filtern sei keine ausreichende Vorbeugung gegen Urheberrechtsverletzungen, Rapidshare müsse für jeden Fall des Verstoßes dafür sorgen, dass die Verletzungshandlungen abgestellt und nicht wiederholt werden. [...] Mittels einer speziellen Software sucht die Gema nach eigenen Angaben im Internet nach illegalen Musiktiteln ihrer Mitglieder. "Wenn die Gema gezielt rechtsverletzende Inhalte auf einem Dienst finden kann, gibt es keinen Grund, warum der Betreiber dazu nicht auch in der Lage sein sollte", heißt es in einer Mitteilung der Gema.
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| 23.06.2009 | general-anzeiger-bonn.de: Kinder nicht unkontrolliert im Internet surfen lassen
Kinder im Alter bis zwölf Jahre sollten nicht unkontrolliert im Internet surfen. Das bedeutet aber nicht, dass die Eltern ständig daneben sitzen müssen. Wichtig sei, die ersten Schritte im Internet zu begleiten, erläutert die Medienpädagogin Andrea Kallweit auf dem Portal der Initiative "Schau Hin! - Was deine Kinder machen" aus Berlin. Anschließend sei es sinnvoll, gemeinsam gute Kinderseiten und einen Kinder-Chat festzulegen, mit denen sich der Nachwuchs alleine beschäftigen kann.
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| 23.06.2009 | npd-blog.info: Arge förderte offenbar Neonazi-Versandhandel
Die Agentur für Arbeit hat offenbar einen Neonazi aus Dortmund beim Aufbau seines Internet-Unternehmens unterstützt. Dennis G. soll unter anderem Plakate mit rechtsextremen Parolen verkauft haben. Im Angebot waren nach einem Bericht von DerWesten aber auch Waffen wie Stahlkugelmunition oder Pfefferspray.
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| 23.06.2009 | netz-gegen-nazis.de: Onlineberatung gegen Rechtsextremismus: 'Für Menschen, die in Bedrängnis geraten sind'
Rechtsextremismus ist ein politisches Problem. Für Familien oder Freunde von Neonazis ist es aber oft genauso ein psychosoziales. Diese Erfahrung machte im ersten Jahr ihres Bestehens die "Onlineberatung gegen Rechtsextremismus", die per Email oder im Chat hilft. Oft fällt es Betroffenen ohne sichtbares Gegenüber sogar leichter, sich unangenehme Sorgen von der Seele zu schreiben. Die Onlineberatung gegen Rechtsextremismus beim Verein "Gegen Vergessen - Für Demokratie" gibt es seit einem Jahr. Sie hat einen psychosozialen Ansatz und berät Ratsuchende per Email oder Einzelchat. Dazu bietet sie Gruppenchats als virtuelle Selbsthilfegruppen oder mit Experten an.
|  |  |  siehe dazu: Online-Beratung gegen Rechtsextremismus |  |
| 22.06.2009 | spiegel: Jugendschützer wollen Webshops indizieren
Die Kommission für Jugendmedienschutz hat den Antrag gestellt, mehrere österreichische Webshops indizieren zu lassen. Begründung: Dort gibt es in Deutschland indizierte Spiele zu kaufen und entsprechende Werbematerialien zu sehen. Die Shop-Betreiber protestieren.
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| 21.06.2009 | heise: Drogenberater sollen auch Online-Sucht bekämpfen
Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Sabine Bätzing (SPD), will die Drogenberatungsstellen für Internet-Süchtige öffnen. Ein Nebeneinander von Drogenabhängigen und Menschen, die zu viel am Computer spielen, sieht Bätzing dabei nicht als Problem. Es handele sich vielmehr um "verschiedene Angebote unter einem Dach", sagte sie dem Magazin Focus. Die Drogenberatungsstellen selbst forderten, Mitarbeiter in Sachen Online-Sucht weiterzubilden. "Dafür setzen wir uns ein."
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| 20.06.2009 | heise: Italien - Schlag gegen Kinderpornografie im Internet
Die italienische Polizei hat in ihrem bisher größten Schlag gegen Kinderpornografie im Internet landesweit 14 Personen festgenommen und mehr als 250 Ermittlungen eröffnet. Beamte machten laut dpa in einer "Smasher" genannten Blitzaktion in allen Regionen des Landes Hunderte von Hausdurchsuchungen. Die Behörden von Catania auf Sizilien leiten die Aktion. Ein Teil des Materials sei von einer Pädophilen-Website mit Server in Deutschland heruntergeladen worden, hieß es ohne nähere Angaben. Laut der italienischen Polizia di Stato habe man dabei mit deutschen Strafverfolgungsbehörden zusammengearbeitet.
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| 20.06.2009 | heise: SPD-Politikerin plädiert für europaweite Web-Sperren
Sachsen-Anhalts Justizministerin Angela Kolb (SPD) hat sich für eine stärkere grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Kampf gegen Kinderpornografie ausgesprochen. Web-Sperren gegen Kinderpornografie, wie sie der Bundestag am Donnerstag beschlossen hat, sollten in allen EU- Staaten eingeführt werden, sagte die Ministerin im Gespräch mit dpa in Magdeburg. "Ich glaube, die Tendenz ist positiv. Es gibt schon einige Staaten, die das erfolgreich praktizieren. Ich halte eine europäische Lösung nicht für ausgeschlossen", sagte Kolb.
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| 18.06.2009 | heise: Bundestag verabschiedet Gesetz für Web-Sperren
Der Bundestag hat am heutigen Donnerstag mit den Stimmen der großen Koalition den Gesetzentwurf zu Web-Sperren im Kampf gegen die Verbreitung von Kinderpornographie über das Internet abgesegnet.
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| 17.06.2009 | jpost.com: WWW or KKK? Wiesenthal Center reports hike in 'online hate'
[...] The report says some 10,000 hate sites, games and other online postings now call the Internet home. Given the difficulty of monitoring and tracing communications in cyberspace, the report makes the case that the Web is an essential tool for extremists and terrorists worldwide - from Hayden, Idaho, to Karachi, Pakistan. "The Internet is becoming a great validator of hatred," the Wiesenthal Center's Rabbi Abraham Cooper told The Jerusalem Post on Monday. "You can't credit the Internet with turning someone into a bigot - that's absurd - but you can credit the Internet with accelerating and incubating their hatred." [...]
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| 16.06.2009 | thenational.ae: Call for hate groups to be taken offline
Last weeks fatal shooting at the Holocaust Memorial Museum in the US capital by a man authorities say has deep ties to white supremacist and neo-Nazi organisations has renewed calls by some for Holocaust denial groups to be shut down on popular social networking sites. Brian Cuban [...] is seeking to have groups such as Facebooks "Holohoax" and "Holocaust: A Series of Lies" removed from the site, calling them a "hateful form of speech that promotes violence [...] Mr Cuban does not draw a direct connection between the suspect in the shooting and the Facebook sites he opposes. But he did call such sites "training grounds" for those with the same supremacist ideas as the ones allegedly held by von Brunn.
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| 16.06.2009 | Telepolis news: Südkorea will Internetsperren zur Suizidverhinderung einführen
Südkorea hat eine der höchsten Selbstmordraten der Welt. [...] Und weil im Internet neben Selbstmordforen Ratschläge und Hinweise für das Begehen von Suizid angeboten werden, zudem wie in Japan online auch Vereinbarungen getroffen, kollektiv Selbstmord zu begehen, will die Regierung Internetsperren einführen. Erschwert werden soll die Suche nach Informationen auf Internetportalen über Selbstmord.
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| 15.06.2009 | spiegel.de: Bundesrat bemängelt geplante Kinderpornosperre
Die von Familienministerin von der Leyen initiierten Kinderpornosperren im Internet treffen auf immer mehr Skepsis. Der Bundesrat monierte bei der ersten Lesung des Gesetzes insbesondere, dass das BKA alleinverantwortlich die Sperrlisten führen soll.
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| 15.06.2009 | spiegel.de: Virtuelle Welten für die Kleinen im Test
Neben all den Ork- und Elfenbrutstätten für Erwachsene gibt es inzwischen eine stattliche Anzahl virtueller Welten, die ausschließlich für Kinder gedacht sind. Das Magazin GEE hat fünf dieser Refugien besucht und getestet, wie teuer, sicher und spaßig sie sind.
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| 15.06.2009 | heise.de: SPD-Parteivorstand fordert Nachbesserungen bei Gesetz zu Kinderporno-Sperren
Der SPD-Parteivorstand hat am Samstag im Vorfeld des SPD-Bundesparteitags einen Beschluss (PDF-Datei) verabschiedet, der auf erhebliche Nachbesserungen am heftig umkämpften Gesetzesentwurf "zur Bekämpfung der Kinderpornografie in Kommunikationsnetzen" drängt. "Wir kämpfen auf internationaler Ebene gegen die Zensur des Internets und wollen sie auch nicht in Deutschland", heißt es in dem Papier. Daher lehnt die Parteispitze vor allem die von Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen (CDU) initiierten Sperrverträge mit fünf großen Providern ab, da sie zu Web-Blockaden "ohne hinreichenden Grundrechtsschutz führen würden". Erfasst würden damit überdies nicht "die kriminellen Produzenten" kinderpornographischer Inhalte. Hier sei eine "umfassende kriminalpolitische Strategie" erforderlich, "die schon vor dem Internet ansetzt".
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| 10.06.2009 | heise: Koalition in entscheidenden Punkten über Kinderporno-Sperren einig
Verhandlungsführer der großen Koalition haben in Teilbereichen eine Einigung über Änderungen am heftig umkämpften Gesetzesentwurf "zur Bekämpfung der Kinderpornografie in Kommunikationsnetzen" erzielt. So wollen die Abgeordneten der Regierungsfraktionen klarstellen, dass die an der geplanten Stopp-Seite anfallenden Nutzerdaten nicht für die Strafverfolgung verwendet werden dürfen, erklärte Martin Dörmann, stellvertretender wirtschaftspolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, gegenüber heise online. [...] Verständigt haben sich die Berichterstatter von Union und SPD laut Dörmann auch darauf, dass ein unabhängiges Gremium die Erstellung der Filterliste durch das Bundeskriminalamt (BKA) kontrollieren soll. Dieses könnte gemäß den Überlegungen der Koalition etwa beim Bundesdatenschutzbeauftragten angesiedelt werden.
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| 10.06.2009 | derstandard.at: Facebook-Initiative Lichterkette gegen rechte Hetze
Wiener Studentinnen organisieren Protest-Aktion für mehr Menschenwürde. Zwei Wiener Studentinnen rufen über Facebook zum Protest gegen rechte Hetze auf. Auf Basis einer Online-Gruppe in dem sozialen Netzwerk entwickelte sich in nur knapp zwei Wochen eine breite Bewegung, die mittlerweile über 8.000 Unterstützer zählt. [...] Mit dieser Aktion wollen sie darauf aufmerksam machen, dass Hetze, Menschenverachtung und Diskriminierung in der Bevölkerung nicht einfach so hingenommen werden.
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| 10.06.2009 | welt.de: "Webman" schützt Kinder vor Internet-Gangstern
Die Politik macht sich Sorgen: Sie will Kinder und Jugendliche ab sofort mit einer Kampagne auf die Risiken im Internet aufmerksam machen. Diese Aufgabe übernimmt der "Watchman" - er soll den "Data Devil" im Netz besiegen. Auch soziale Netzwerke wie SchülerVZ beteiligen sich an der Aktion. [...] Das Internet sei der "Schulhof des 21. Jahrhunderts" sagte Verbraucherministerin Ilse Aigner (CSU) bei der gestrigen Vorstellung in Berlin. Auch dort gebe es "jede Menge Tratsch, Flirts und Reibereien, nur mit dem Unterschied, dass die ganze Welt zuschauen kann". Den meisten Jugendlichen sei aber nicht bewusst, dass sie sich nicht nur mit Freunden austauschten.
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| 09.06.2009 | Golem.de: Das Internet - Risiko oder Chance?
Im Rahmen eines europäischen Forschungsprojektes wollen Sozialwissenschaftler herausfinden, welche Chancen und Risiken Kinder und Eltern in der Internetnutzung sehen. Für die Studie wollen die Wissenschaftler tausende Interviews in fast allen EU-Ländern führen.
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| 09.06.2009 | marketing-BÖRSE News: Soziale Netzwerke: Web 2.0 (er)leben -Medienkompetenz ist Schlüsselqualifikation
"Medienkompetenz ist heute eine Schlüsselqualifikation und muss unmittelbar nach Lesen, Schreiben und Rechnen bereits in der Grundschule gelehrt werden," forderte der Vorsitzende des Vereins "Deutschland sicher im Netz (DsiN)" Professor Dieter Kempf am Ende der Abschlussveranstaltung des Projektes "Soziale Netzwerke: Web 2.0 (er)leben!". Nur so könnten Kinder und Jugendliche für den bewussten Umgang mit persönlichen Daten wirksam sensibilisiert werden. [...] In der Paneldiskussion "Vertrauen oder Misstrauen - Wer oder was schützt die Kinder in sozialen Netzwerken", moderiert von Sabine Frank, Geschäftsführerin der FSM, wurde das Spannungsfeld zwischen Jugendschutz und Datenschutz deutlich. So forderte der Leiter von Jugendschutz.net, Friedemann Schindler, eine Eignungsprüfung für Netzwerkanbieter. Oberkirchenrat Markus Bräuer forderte als Medienbeauftragter der Evangelischen Kirche in Deutschland eine stärkere Einbindung von Eltern und Schule. [...] Der Jugendschutzbeauftragte von studiVZ, Philippe Gröschel, kritisierte, dass es in Deutschland bisher keine Identifizierungsmechanismen für Kinder im Netz gäbe. [...] Zudem fühlen sich die Anbieter oft zwischen Daten- und Jugendschutz zerrieben. Staatssekretärin Ursula Heinen möchte die Anbieter verstärkt zu pro-aktivem Vorgehen motivieren und sagte zu, die Frage der Haftungsfreistellung prüfen zu lassen.
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