wiesbadener-kurier.de: Die virtuelle Welt und die gern verdrängte Gefahr
Sie lernen sich im Internet kennen, bei knuddels.de: Sie ist 13, eine Schülerin aus Wiesbaden. Er, ein Kölner, könnte vom Alter her ihr Vater sein. Ende 30, geschieden. Der Angestellte eines Computerunternehmens fischt im Netz und hat Erfolg. "In der mutti- und papifreien (Chat-)Bude", wie knuddels.de für sich selbst wirbt. Der Mann gewinnt das Vertrauen des Kindes. Er ist nett, nicht so wie die Probleme zu Hause. Im Dezember 2005, wenige Tage vor Weihnachten, hat er es geschafft, er hat das Mädchen so weit: Die 13-Jährige setzt sich in den Zug, fährt nach Köln. In die Wohnung des Älteren. Zu einem Geschäft: 200 Euro für sie, Sex mit einem Kind für ihn. So die Staatsanwaltschaft.
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