Rechtsextreme agieren immer professionellerjugendschutz.net beschäftigt sich seit seiner Gründung mit rechtsextremen Angeboten im Internet. Mittlerweile zeichnet sich die Web-Szene durch zeitgemäße und professionell gestaltete Web-Angebote aus. Musik, Filme, Download-Angebote oder auch interaktive Elemente dienen dazu, Websites attraktiv zu machen, Jugendliche anzusprechen und für rassistisches und neonazistisches Gedankengut zu ködern. Neonazis rekrutieren Nachwuchs im NetzDie rechtsextreme Szene nutzt das Internet breit als Propagandainstrument. Neonazistische Kameradschaften mobilisieren auf Web-Angeboten für Aufmärsche und unterbreiten Kontaktangebote, rechtsextreme Bands bewerben ihre rassistische Musik und einschlägige Versandhändler vertreiben über das Web neonazistische "Devotionalien". Auch die NPD hat ihre Internet-Auftritte modernisiert und instrumentalisiert das Netz zur Rekrutierung des jugendlichen Nachwuchses. Rechtsextreme missbrauchen das Web2.0Die rechtsextreme Web-Szene ist gut vernetzt, ihre Angebote für Interessierte schnell auffindbar. Auch wenn Kinder und Jugendliche nichts Rechtsextremes suchen, können sie sehr schnell und einfach auf solche Inhalte stoßen, z.B. über Suchmaschinen wie Google oder auf Video-Plattformen wie YouTube. Gerade in Diensten des so genannten Web2.0 verbreiten Rechtsextreme zunehmend ihre Propaganda. Rechtsextremes Web-Angebot nimmt zuDie erhöhte Flüchtigkeit der Angebote erschwert eine genaue Aussage darüber, wie viele rechtsextreme Websites existieren. Das Bundesamt für Verfassungsschutz bezifferte das deutschsprachige rechtsextreme Web-Angebot in den vergangenen Jahren auf etwa 900 - 1.000. jugendschutz.net beschäftigt sich pro Jahr mit ca. 1.400 verschiedenen rechtsextremen Angeboten aus dem deutschen Sprachraum, Tendenz steigend. |