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Erfolgreiche Projektarbeit

Gegen Rechtsextremismus und Hass im Netz

jugendschutz.net entwickelte in den vergangenen Jahren ein erfolgreiches Projektkonzept gegen Rechtsextremismus im Internet. Die Doppelstrategie aus rechtlichen Schritten und pädagogischer Arbeit fußt auf vier Säulen: einem kontinuierlichen Internet-Monitoring, der Implementierung geeigneter Gegenmaßnahmen, der Entwicklung einer stabilen internationalen Kooperation und der Förderung von Aufklärung und medienpädagogischer Auseinandersetzung. Diese vier Kernaufgaben bilden gemeinsam den mehrdimensionalen Ansatz im Kampf gegen Rechtsextremismus und sind Voraussetzung dafür, dass die Arbeit nachhaltige Wirkungen entfalten kann. Nach Auslaufen der Finanzierung durch das BMFSFJ wird die Projektarbeit derzeit gefördert von der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb).

Dauerhaftes Internet-Monitoring

Das Internet ist ein dynamisches Medium, in dem sich Angebote ständig ändern. Auch rechtsextreme Websites zeichnen sich durch hohe Flüchtigkeit und breite Streuung aus. In den vergangenen Jahren etablierte jugendschutz.net mit seinem Monitoring der rechtsextremen Web-Szene ein Frühwarnsystem, das es erlaubt, problematische Entwicklungen schnell sichtbar zu machen und zeitnah geeignete Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Im Mittelpunkt der Beobachtung stehen Angebote und Dienste des Internets, die für Jugendliche attraktiv sind und die von Rechtsextremen als Propaganda-Plattform missbraucht werden.


http://www.jugendschutz.net/bilder/logo_bpb.gif


siehe dazu: Bundeszentrale für politische Bildung (Bpb)




Effektive Gegenmaßnahmen

Ein wichtiges Ziel der Projektarbeit ist es, Rechtsextremen im Internet weitgehend die Propaganda-Plattformen zu entziehen. jugendschutz.net ergreift hierzu Maßnahmen gegen unzulässige rechtsextreme Angebote im In- und Ausland und erreicht inzwischen in 80 Prozent der Fälle eine Entfernung der unzulässigen Inhalte aus dem Netz. In den vergangenen Jahren konnte die Schließung von mehr als 1.500 rechtsextremen Websites bewirkt werden. Die Aktivitäten des Projektes führen auch dazu, dass deutsche wie ausländische Provider eine erhöhte Sensibilität für das Problem rassistischer Inhalte entwickeln.






Stabile internationale Kooperationen

Im Kampf gegen Rassismus im Internet gewinnt die internationale Dimension immer größere Bedeutung. Rechtsextreme und menschenverachtende Propaganda im Netz kann nur grenzüberschreitend eingedämmt werden. Mit der Gründung des International Network Against Cyber Hate (INACH) im Jahre 2002 legte jugendschutz.net den Grundstein für eine effektive Zusammenarbeit antirassistischer Initiativen. Die zukunftsweisende Kooperation erfährt auf internationaler Ebene (z.B. OSZE) große Anerkennung, INACH vernetzt heute 18 europäische und außereuropäische Online-Meldestellen.

Aufklärung und medienpädagogische Auseinandersetzung

Bildungsangebote sind unabdingbarer Bestandteil des Kampfes gegen Rechtsextremismus im Internet. Jugendliche müssen für die inhaltliche Auseinandersetzung mit rechtsextremen Denk- und Agitationsmustern gestärkt, Pädagoginnen und Pädagogen für das Problem von Hass im Web sensibilisiert werden. Die Entwicklung von didaktisch-methodischen Konzepten, die Durchführung von Workshops mit Jugendlichen und Erwachsenen sowie die Erstellung von Handreichungen für die pädagogische Praxis sind deshalb von Beginn an zentrale Bausteine der Projektarbeit von jugendschutz.net.


siehe dazu: International Network Against Cyber Hate (INACH)

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mit Unterstützung:

Bundeszentrale für politische Bildung