 | Selbstgefährdung im Internet
Im Internet gibt es viele Angebote, die Kinder und Jugendliche in ihrem selbstgefährdenden Verhalten bestätigen: Websites, auf denen Essstörungen verherrlicht werden, Foren, in denen Heranwachsende die effektivsten Suizidmethoden austauschen, Web 2.0-Plattformen, auf denen Selbstverletzungen in Bild und Ton inszeniert werden.
jugendschutz.net recherchiert solche Inhalte regelmäßig, geht gegen gefährliche Angebote vor, veröffentlicht Berichte über die Ergebnisse und erstellt praktische Hilfen für Eltern und pädagogische Fachkräfte.
|  | Pro-Ana-Angebote |  | Verherrlichung von Magersucht
Eine wachsende Zahl junger Mädchen leidet an Essstörungen. Anorexie und Bulimie können schwere Gesundheitsschäden verursachen oder sogar tödlich enden. Verschärft wird das Problem durch das Internet, wo diese Erkrankungen auf Websites, in Foren, Sozialen Netzwerken oder auf Videoplattformen verharmlost, verherrlicht oder als erstrebenswerter Lifestyle präsentiert werden.
jugendschutz.net untersucht diese so genannten Pro-Ana-Angebote regelmäßig und geht gegen Verstöße vor. Wesentliche Erkenntnisse sind in einem Bericht zusammengefasst. Darüber hinaus finden Eltern und Betroffene im Faltblatt "Wer ist Ana? Verherrlichung von Essstörungen im Internet" Informationen, wie sie gefährliche Pro-Ana-Seiten erkennen und wo sie Hilfe bekommen können.
mehr ... |  | Suizidforen: Propagierung von Selbsttötungen?
Über ihre Suizidgedanken tauschen sich Menschen auch im Internet aus. Einige Foren bieten tatsächlich Hilfe, andere sind gefährlich, weil sie Betroffene in ihrer Lebensmüdigkeit bestätigen, Selbsttötungen verherrlichen und geeignete Tötungsmethoden diskutieren.
jugendschutz.net hat verschiedene Angebote untersucht und ein Raster entwickelt, um ihr Gefährdungspotential besser einschätzen zu können. Weiter wirkt jugendschutz.net auf das Löschen unzulässiger Inhalte hin.
mehr ... |  | Selbstverletzendes Verhalten: Neuer Trend im Internet
Selbstverletzendes Verhalten (SVV) hat in den vergangenen Jahren vor allem unter jungen Menschen stark zugenommen. Parallel dazu entwickeln sich immer mehr SVV-, Cutting- oder Ritzer-Sites, die selbstverletzendes Verhalten idealisieren. Viele Jugendliche ritzen sich Sätze wie "My heart is bleeding" oder Wörter wie "suicide" in die Haut, fotografieren ihre Wunden und stellen sie ins Internet - wo sie auf viele Nachahmer treffen.
jugendschutz.net plant für 2009 eine Recherche des Phänomens, um gegen jugendgefährdende Angebote besser vorgehen zu können. |
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17.05.2011 spiegel.de: Tod beim 'Planking' - Er starb für ein doofes Foto
22.03.2011 Welt.de: Selbstverletzungen auf YouTube gefährden Teenager
08.11.2010 welt.de: Suizid durch Helium - Mediziner fordern Kontrolle
16.02.2010 dailycollegian.com: Media not helping anorexics
12.02.2010 Focus.de: Websites zu selbstmörderischen Spielen verboten
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