Nach oben

(Quelle: Bundeszentrale für Kinder- und Jugendmedienschutz (BzKJ))

Expert Summit „NextGen Media“

(Quelle: Bundeszentrale für Kinder- und Jugendmedienschutz (BzKJ))

Ob Deepfake-Tools oder immersives Gaming mit VR-Brillen – neue Technologien wie Künstliche Intelligenz (KI) und Virtual Reality (VR) sind vielfältig und meist mit wenig technischem Vorwissen nutzbar. Beim Expert Summit, „NextGen Media – Digitale Trends im Fokus des Kinder- und Jugendmedienschutzes“, den jugendschutz.net gemeinsam mit den Partnern des deutschen Safer Internet Centre und der Bundeszentrale für Kinder- und Jugendmedienschutz (BzKJ) am 19. März veranstaltete, wurden aktuelle und zukünftige Trends praxisnah vorgestellt.

Rund 150 interdisziplinäre Expert:innen, Anbieter und Jugendliche analysierten die Folgen für die kindliche und jugendliche Mediennutzung. Der Tenor: KI verändere die Landschaft des Kinder- und Jugendmedienschutzes nachhaltig durch neue Risiken, biete im Gegenzug aber auch Potenziale,  beispielsweise durch verbesserte Altersverifikationsverfahren. Anbieter seien aufzufordern, die Nutzung von KI auf ihren Plattformen verantwortungsvoll zu gestalten. Dazu gehöre, dass KI-gestützte Funktionen erklärt und altersgerechte Tools sowie transparente Meldewege zur Verfügung gestellt würden. Auch die Stärkung digitaler Kompetenzen bei Kindern und Jugendlichen bewerteten die Fachleute als unerlässlich.

Seit 2008 koordiniert klicksafe das Safer Internet Centre Deutschland, dem die Internet-Hotlines von eco, FSM und jugendschutz.net sowie die Helpline „Nummer gegen Kummer“ angehören. Die Safer Internet Centres werden unterstützt vom Digital Europe Programme (DIGITAL) mit dem Ziel die Medienkompetenz von Kindern, Eltern und Lehrkräften zu fördern, für Risiken im Internet zu sensibilisieren und Beratungsstellen sowie Meldestellen anzubieten.