Beschwerdeverfahren

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Beschwerdeverfahren

Das Team von jugendschutz.net sichtet die gemeldeten Angebote, bewertet die Inhalte unter rechtlichen Aspekten und prüft, wer für das Angebot verantwortlich ist.

Ist der Verantwortliche eines Blogs, eines Beitrags auf einer Website oder im Social Web bekannt, nimmt jugendschutz.net Kontakt auf und fordert zur Beseitigung des Verstoßes auf. Ausnahme: Bei Gefahr im Verzug oder bei Darstellungen des sexuellen Missbrauchs wird die Strafverfolgung eingeschaltet.

Reagiert ein deutscher Verantwortlicher nicht, wird der Fall an die Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) abgegeben. Diese leitet als zentrale Aufsichtsstelle medienrechtliche Verfahren ein.

Ist kein deutscher Verantwortlicher bekannt, wird der Anbieter des Speicherplatzes (Hostprovider) oder der Betreiber der Plattform (z. B. Soziales Netzwerk, Videoportal, Blogging-Dienst) um Beseitigung der Verstöße gebeten.

jugendschutz.net gibt auch Angebote zur Indizierung durch die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien (BPjM) an die Aufsicht weiter. Indizierte Angebote werden von Suchmaschinen, die Mitglied der Freiwilligen Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter (FSM) sind, nicht länger als Treffer ausgegeben.

Ausländische Fälle von Darstellungen der sexuellen Ausbeutung oder aus dem Bereich Extremismus gibt jugendschutz.net auch an Partnerhotlines aus den internationalen Netzwerken INHOPE (International Association of Internet Hotlines) und INACH (International Network Against Cyber Hate) weiter. Die jeweiligen Netzwerkknoten nehmen auf ihrer Website auch selbst Meldungen entgegen.

 

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