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(Quelle: Tiktok/ peppapiai)

KI-Trend: Gewalt in bunten Farben

(Quelle: Tiktok/ peppapiai)

Verstörende, mit KI erstellte, Videos von leidenden Katzen und Babys oder bekannten Trickfilmfiguren werden aktuell massenhaft auf Diensten wie YouTube, TikTok oder Instagram verbreitet. Zunächst wirken die Videos harmlos, da sie bunt, grell und mit kindgerechten Figuren gestaltet sind. Doch plötzlich zeigt Spiderman sein Genital oder Peppa Wutz kleiner Bruder vaped. Oftmals kippt die Handlung plötzlich ins Gewalttätige, sodass Kinder das Gesehene nicht einordnen können.  Die Videoserien transportieren meist problematische Rollenklischees, Gewalt in der Familie oder emotionale Manipulation, denn häufig stehen hilflose Kinder, niedliche Tiere oder Figuren aus Kinderserien in extremen Notsituationen im Mittelpunkt.

Die dargestellten Machtgefälle, emotionalen Abhängigkeiten und Gewalthandlungen können auf junge Zuschauende verharmlosend und normalisierend wirken. Dies birgt das Risiko, das zwischenmenschliche Beziehungs- und Rollenverständnis insbesondere im Jugendalter nachhaltig negativ zu prägen.

Auch wenn sie nur selten einen eindeutigen, justiziablen Verstoß gegen den Jugendmedienschutz-Staatsvertrag (JMStV) darstellen, geht von ihnen eine tief beunruhigende und verstörende Wirkung aus.

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