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Pandemie verschärft Gefahren wie Hass und Sexualisierung

Gefährliche Challenges, drastische Gewalt, Hass und Verschwörungstheorien: In der Corona-Krise haben sich die Risiken für junge Menschen im Netz verschärft. Vor allem bei der Nutzung von Messengern, Sozialen Netzwerken und Onlinespielen werden Kinder und Jugendliche mit Inhalten konfrontiert, die sie gefährden oder beeinträchtigen. Melden User:innen Verstöße gegen Jugendschutzbestimmungen, reagieren viele Betreiber von Diensten unzureichend. Auch verlässliche Ansätze, die vor Interaktionsrisiken schützen, sind Mangelware. Dies zeigt der aktuelle Jahresbericht von jugendschutz.net.

jugendschutz.net registrierte im Jahr 2020 insgesamt 5.056 Verstoßfälle (2019: 6.950), 55% davon in Social-Media-Angeboten. Den größten Anteil der Verstoßfälle nahmen erneut mit 41% Darstellungen sexualisierter Gewalt ein (2019: 37%). 21% der Verstöße waren dem Phänomen Politischer Extremismus zuzuordnen, 14% entfielen auf Pornografie, gefolgt von Selbstgefährdung (12%), Gewalt (9%) und Cybermobbing (3%).

Download: Jahresbericht 2020: Jugendschutz im Internet (PDF; nicht barrierefrei)

Pressemeldung: Pandemie verschärft Gefahren wie Hass und Sexualisierung von Kindern im Netz

Ältere Jahresberichte finden Sie in der Mediathek.