Künstliche Intelligenz erweitert die Möglichkeiten für Angriffe und neue Formen digitaler Gewalt bzw. Cybermobbing. Deepfakes werden zunehmend auch an Schulen eingesetzt, um Lehrkräfte und Schüler:innen zu diffamieren, bloßzustellen oder zu mobben. Dafür werden Fotos oder Videomaterial ohne Zustimmung der betroffenen Personen manipuliert und in Klassenchats oder auf Fake-Profilen verbreitet. Für die Betroffenen kann diese Form der Verunglimpfung gravierende psychische Folgen haben, die von körperlichen Belastungen, sozialem Rückzug bis hin zu Depressionen oder Suizidgedanken reichen. Vielen heranwachsenden Täter:innen fehlt das Bewusstsein für die rechtlichen Folgen ihres Handelns (u.a. Verletzung von Persönlichkeitsrechten, Beleidigungen, Verleumdung etc.). Mögliche persönliche Konsequenzen wie Strafanzeigen werden häufig unterschätzt.
Bei akuten Fällen gilt: Diesen Accounts nicht folgen und den Täter:innen so keine zusätzliche Reichweite verschaffen. Verstöße gegen Jugendschutzbestimmungen können über unser Beschwerdeformular gemeldet werden. Hilfe in Krisen und rechtliche Beratung bieten Organisationen wie HateAid, Safe im Recht und HateFree.
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