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Fake Bilder, realer Schmerz – Webinar zu Deepfakes

Mit wenigen Klicks lassen sich mithilfe von frei zugänglichen KI-Anwendungen Bilder, Videos und Stimmen täuschend echt manipulieren. Für Kinder und Jugendliche entstehen dadurch zusätzliche Risiken im digitalen Alltag – etwa, wenn Fotos aus sozialen Netzwerken künstlich entkleidet oder in sexualisierte Darstellungen umgewandelt und im Anschluss dazu genutzt werden, Betroffene zu mobben oder zu erpressen.

In einem gemeinsamen Webinar, anlässlich des Europäischen Tags zum Schutz von Kindern vor sexueller Ausbeutung und sexuellem Missbrauch, widmen sich die deutschen Beschwerdestellen (eco, FSM und jugendschutz.net) dem Thema Deepfakes im Kontext digitaler sexualisierter Gewalt. Die Beschwerdestellen geben Einblicke in ihre Arbeitspraxis und informieren über rechtliche Rahmenbedingungen im Umgang mit manipulierten Darstellungen. Eine Vertreterin der Nummer gegen Kummer ergänzt die Perspektive Betroffener.

Das Webinar findet am 18.11.2026 von 14:00 bis 15:30 Uhr online über GoTo Webinar statt. Die Teilnahme ist kostenfrei. Anmeldungen sind bis zum 18. November hier möglich.
 
Die Veranstaltung richtet sich an pädagogische Fachkräfte, Multiplikatoren und alle Interessierten.
 
Der Aktionstag wurde 2015 vom Europarat initiiert, um Menschen und Institutionen in Europa dazu aufzurufen, sich on- und offline gegen den sexuellen Missbrauch von Kindern zu engagieren.

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