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(Quelle: Instagram, Original unverpixelt)

Rechtsextreme Propaganda deutet Ausschreitungen in Frankreich um

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Rechtsextreme Onlinepropaganda greift die ursprünglich als Proteste von Schüler:innen Ende September begonnenen Unruhen in Frankreich auf und deutet sie als „Rassenunruhen“ oder „gewaltvolle Invasion“ durch muslimische bzw. migrantische Menschen um. Das Thema erfährt insbesondere von jungen Menschen viel Aufmerksamkeit.

Die Beiträge rufen dazu auf, Europa gegen Migrant:innen zu verteidigen. Dies soll durch individuelle Gewalt, eine systematische „Remigration“ oder die Unterstützung entsprechender Parteien geschehen. Auffällig sind KI-generierte Darstellungen von Kreuzrittern, die Frankreich gegen vermeintlich muslimische „Horden“ verteidigen sowie KI-Bilder, die rassistische Entmenschlichungen oder angstschürende Desinformationen verbreiten. Auch Deutschland stünden vergleichbare Gewaltszenarien bevor.

Die Propaganda reduziert komplexe gesellschaftliche Konflikte auf ein rassistisches Freund-Feind-Schema und stellt Gewalt als legitime Reaktion auf eine vermeintliche Bedrohung dar. Für Jugendliche besteht das Risiko, dass sich rassistische Feindbilder so verfestigen, Ängste befeuert und extremistische Gewaltvorstellungen normalisiert werden.

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