Inhalte, die den Konsum illegaler Substanzen verherrlichen, sind auf TikTok allgegenwärtig. Ob Ecstacy, Ketamin, Speed, Marihuana oder Kokain – in unzähligen Videos werden Rauschzustände gefeiert und verharmlost. Nicht selten dienen die Kommentarspalten als digitaler Marktplatz für Dealer.
In einem Test hat jugendschutz.net 200 reichweitenstarke Beiträge an TikTok gemeldet. Lediglich 18 Prozent wurden nach Usermeldung entfernt, obwohl TikTok laut eigener Richtlinien Inhalte verbietet, die den Konsum oder Verkauf illegaler Drogen fördern. Erst nach der offiziellen Meldung durch jugendschutz.net stieg die Löschquote auf 89 Prozent. Zwar wurden bekannte Hashtags wie #pingtok oder #triptok gesperrt, doch die Szene weicht längst auf Begriffe wie #ping, #Molly oder #xtc aus, sodass weiterhin massenhaft Videos kursieren, die den Drogenkonsum verharmlosen.
Welche Gefahren diese Inhalte für Jugendliche bergen und wie Diensteanbieter ihrer Verantwortung besser gerecht werden müssen, lesen Sie in unserem neuen Report: „#PingTok, #TripTok & Co“.