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Verharmlosung suizidaler Inhalte im Netz

Insbesondere auf TikTok sind zunehmend Beiträge von Jugendlichen zu sehen, die ihren Suizid ankündigen. Neben einem konkreten Datum, sind häufig Abschiedsbriefe oder romantisierende Zitate enthalten. Darüber hinaus können auch ausführliche Beschreibungen über die Ausgestaltung des Suizids wie auch die Nennung von Methoden in den Beiträgen erwähnt sein. In den zugehörigen Kommentarspalten entwickelt sich oft ein intensiver Austausch, in dem weitere User:innen Daten für ihre geplanten Suizide posten. Dies kann den Druck zur Nachahmung erhöhen und Hemmschwellen senken. Außerdem enthält ein Großteil der Suizidankündigungen nicht genügend konkrete Informationen, um eine polizeiliche Intervention zu rechtfertigen bzw. gehen ernst gemeinte Ankündigungen dadurch in der Masse unter.
Der neue Report „Suizidale Inhalte im Netz” gibt Einblick in unsere Recherche und zeigt die Herausforderungen für den Jugendmedienschutz auf.

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